MINIROCK SCHADE…

ABER FUCK MASZE!
HATE SEXISM!


104 Antworten auf “MINIROCK SCHADE…”


  1. 1 Heiko 06. August 2010 um 0:54 Uhr

    hey,

    war auch da..kann euch verstehen fands auch beschissen was da gelaufen ist.
    auf der einen seite find ichs echt okay, dass ihr abgebrochen habt – auf der anderen seite warn das sicher nicht unbedingt die leute die euch unbedingt hören wollten.
    ich war einer der euch hören wollte und musste leider auch die zeche dafür zahlen..

    aber trotzdem respekt vor der konsequenten haltung. schön zu sehn, dass es noch leute gibt die mit musik rocken wollen..

    bis nächstes mal hoffentlich mit besserem publikum..

  2. 2 stefan 06. August 2010 um 11:13 Uhr

    was war da looos? wegen „ausziehen!!“ rufen angebrochen? wurde mir berichtet von leuten vor ort. war da mehr? erklärung bitte.

  3. 3 donne 06. August 2010 um 15:52 Uhr

    …also WENN man abbricht wegen „ausziehen“-rufen, dann ist das eine bodenlose frechheit seinen fans gegenüber…
    war da mehr??? wenn nich dann isses echt lächerlich!!!

  4. 4 TheSuperschnitzel 06. August 2010 um 17:01 Uhr

    http://www.neckar-chronik.de/Home/mini-rock_artikel,-Eroeffnungsabend-endet-mit-Eklat-_arid,108439.html

    „Das Mädchen, dass sie aus der aufgeheitzten Masse vor der Bühen zogen, konnte den Text nicht, doch genoss das Rampenlicht sichtlich. Als die Menge „Ausziehen, ausziehen“ rieg und das Mädchen der Aufforderung nach kam und im BH auf der Bühne kokettierte, kam die Reaktion der Band prompt: „Tschüs, das war es von Frittenbude, darauf haben wir keinen Bock“, verkündete Rögner – und verließ mit seinen Kollegen die Bühne. “

  5. 5 korrekte aktion.. 06. August 2010 um 18:32 Uhr

    @donne: Ich kann gut verstehen, dass die Band nicht so Bock auf einen tobenden Sexistenmob hat. – Saalschutz und andere Acts genausowenig. Sowohl Band, als auch Publikum müssen doch irgendwo einen Minimalkonsens teilen. Deutschnationale Kackscheiße gehört genausowenig auf Konzerte, wie sexistisches Rumgegröhle.

    Von daher: Korrekte Aktion! Weiter so.

  6. 6 korrekte aktion.. 06. August 2010 um 18:34 Uhr

    Und eine „bodenlose Frechheit“ ist es, auf einem Konzert linker Bands derartige Sprüche zu gröhlen. Das zeugt von der mangelnden Kenntniss…

  7. 7 katze 07. August 2010 um 8:41 Uhr

    Sehr gut gemacht von euch Jungs! Respekt!

  8. 8 donne 07. August 2010 um 9:19 Uhr

    was hat denn „ausziehen, ausziehen“ jetzt mit „deutschnationaler kackscheiße“ zu tun…
    wenn man ein mädel auf die bühne holt das den TEXT NICHT KANN und dann deswegen beleidigt is…
    und wen wunderts (ooooooh damit haben wir ja gaaaaar nich gerechnet, dass jetzt auf einmal alle „ausziehen“ schreien oh nein wie uuuungezogen und unerwartet) dass alle „ausziehen, blablabla“ schreien?? das is doch immer so… immerimmerimmerimmerimmer… sexistisch… pff da kann ich ja nur lachen… damit hätte man rechnen können als band, die außerdem davon ausgehen muss dass manche leute auch hauptsächlich wegen ihnen gekommen sind. das is eine bodenlose frechheit nichts weiter. die waren beleidigt dass die gute frau den text nich kannte. außerdem hat ihrs ja gefallen im bh rumzustiefeln auf der bühne. was soll das lächerlich pseudo-korrekte verhalten dann überhaupt??? ich lach mich schlapp

  9. 9 donne 07. August 2010 um 9:28 Uhr

    außerdem kann man nicht erwarten – selbst auf einem so „kleinen“ festival wie dem mini-rock nicht – dass wirklich alle zuhörer der gleichen meinung mit der band sind und vielleicht nicht einfach nur deren musik gut finden…
    dort dann „ausziehen“ zu rufen zeugt nicht von mangelnder kenntnis des publikums, sondern dann die leute so im stich zu lassen zeugt von mangelnder kenntnis und zu wenig frustrationstoleranz sowie mangelnder reife der band…
    wenn, dann hätten sie einen kurzen kommentar dazu abgeben können, dass das geschrei bitte zu unterlassen ist und erklären können warum…
    aber nicht hals über kopf von der bühne flüchten…
    immerhin waren wir nicht auf dem „linke bands gegen sexismus festival“ sondern auf einem ganz normalen mit breitem publikum…
    ich finde frittenbude wirklich super – texte etc. – die jungs sprechen mich echt an… aber sie haben definitiv einiges an sympathien verloren bei mir…

  10. 10 Der Junge mit dem Fahrrad 07. August 2010 um 10:19 Uhr

    Liebe Donne,

    wenn du Frittenbude wirklich super findest, wegen der Texte etc., dann sollte dir klar sein, dass die Band immer wieder, auch in Interviews, verlauten lässt, dass sie Linke-Aktionen unterstützt und sich politisch engagiert. Sicher wird bei der Band Egotronic deutlicher, dass sie sich auch explizit gegen Sexismus in ihren Texten aussprechen, doch anhand der Nähe dieser beiden Bands kann man schließen, dass Frittenbude ähnlich eingestellt sein wird.

    Aber darum geht es eigentlich nicht: Fakt ist, wenn „die Masse“ eine klar sexistische Forderung stellt, während eines Konzertes, dann sollte die Band auch angemessen reagieren. Ein Kommentar à la „Ey Leute, kommt mal klar, Sexismus ist scheiße, da haben wir kein Bock drauf.“ Würde von 85% der Zuschauer wahrscheinlich gar nicht verstanden werden, da sie die Aktion sicher nichtmal als Sexismus wahrgenommen hätten, hinzu kommt dann auch sicher ncoh der Alkoholisierungsgrad… aber das ist ein anderes Thema.

    Um mal etwas zu übertreiben: Hätte die Leute nicht „ausziehen“ gebrüllt, sondern eine andere Gruppe von Menschen diskreditiert, z.B. Menschen mit Behiderungen (Ich hab bei nem Okma-Konzert schon mal: „Holt den Mongo von der Bühne“ gehört, der Störer wurde aber ohne großes Aufsehen entfernt), Ausländer, Juden oder andere Randgruppen. Wie hätte die Band dann deiner Meinung nach reagieren sollen? Sie hätten ja auch alle Störer bitten können das Festivalgelände zu verlassen. Ein Abbruch unter diesen Umständen sehe ich als gerechtfertigt an und gerade das Herunterspielen des Vorfalls und die Verurteilung von Frittenbude wegen solch einer „Nichtigkeit“ ihr Konzert abgebrochen zu haben, zeigen doch, dass es richtig war, um auf das Problem aufmerksam zu machen. Und manchmal verlangen extreme Situationen auch Radikalität.

    Auch wenn ich „die Jungs“ vorher schon „ansprechend“ fand, jetzt haben sie definitv noch einiges mehr an Sympathien bei mir gewonnen, denn Sexismus darf in keinster Weise toleriert werden.

    „Eure Toleranz kotzt mich an.“

  11. 11 alex! 07. August 2010 um 12:27 Uhr

    ich glaube die egotronic textzeile, die „der junge mit … “ zitiert, zum schluss seines beitrages, trifft es auf den punkt. danke.
    wahrscheinlichen hat/hätte „donne“ auch mitgegröhlt….

  12. 12 Tedi 07. August 2010 um 16:55 Uhr

    donne hat vollkommen recht,
    der abbruch der jungs hat nur
    mit der unkenntnis des textes
    zu tun…trottel.

  13. 13 ...:.:.: 07. August 2010 um 22:18 Uhr

    Ich glaub, wenn ich in einer Band wäre, und sowas sehen würde, würde mich das genauso ankotzen.

    Gute Aktion.

  14. 14 Junior 08. August 2010 um 11:55 Uhr

    Respect Frittenbude!

    Eine Band die für Spaßhaben steht und trotzdem nicht Herz, Hirn und jegliche soziale Kompetenz abgibt sobald sie ne Bühne betritt.

    Einfach nur schön.

  15. 15 Jens 08. August 2010 um 12:17 Uhr

    Hii

    War auch da. Bin auf der einen Seite sehr entäuscht das die letzten Lieder nicht gespielt wurden auf der anderen Seite find ich es richtig das ihr abgebrochen habt. Auf so Sexistische Schei*** hab ich auch keinen Bock. Und schreibt bitte nicht von einer Sexistischen Masse etc. Da haben vielleicht 100 von 2000 Menschen „Ausziehen“ geschrien. Nur waren das 100 zu viel. Wie auch immer. Ihr habt richtig gehandelt. Werd auf jedenfall wieder zu einem konzert mit euch gehen. War trozdem ein guter Auftritt. Macht weiter so.

  16. 16 Rig 08. August 2010 um 14:35 Uhr

    neht euch die Eier bitte wieder an, die alte hat doch mitgemacht und man is nich umsonst auf nem Festival..

  17. 17 affe 08. August 2010 um 15:08 Uhr

    Schade um ’s Konzert. Hätte gern noch weiter gefeiert. Aber trotzdem in meinen Augen die richtige Entscheidung.

  18. 18 Tobi 08. August 2010 um 15:09 Uhr

    Ihr stört euch an „Ausziehen“-Rufen, Begründung Sexismus.
    Ihr betitelt daraufhin das Publikum als „Spasten“. Ich weiß ja nicht, aber für mich ist das kein Deut weniger diskriminierend.
    Ich freu mich, wenn ihr euch dazu äußern würdet.

  19. 19 egal 08. August 2010 um 15:14 Uhr

    @Rig
    Bah! Genau wegen solchen Idioten wie dir ist es richtig und wichtig das Frittenbude den Gig abgebrochen hat. Wobei mir lieber gewesen wäre den sexistischen Mob da einfach raus zu werfen.

    Wie kann man nur so viel sexistischen Scheiß in einen Kommentar packen?

    „neht euch die Eier bitte wieder an, die alte hat doch mitgemacht und man is nich umsonst auf nem Festival.. “

    Sexismus wird überall dort deutlich, wo Frauen zuerst als Geschlechtswesen und dann erst als Menschen
    betrachtet und behandelt werden. Somit waren die Forderungen dieses Mobs definitv sexistisch.

    Und der Satz „neht euch die Eier bitte wieder an“. Zeigt deutlich deine Auffassung von Männlichkeit und Geschlechterollen.

    Wenn ich dich auf so einem Konzert treffen würde bekämst du von mir erstmal eine in die Fresse.

  20. 20 Tobi 08. August 2010 um 15:38 Uhr

    Vielleicht noch ergänzend zu meinem Kommentar: Ich finde eure Einstellung gut und auch richtig, eben dass ihr euch gegen Sexismus einsetzt. Da geht eine widerliche Entwicklung von statten, die kaum einer hinterfragt, ob Mann oder Frau und die eine gewisse andere Musikszene auch noch vorantreibt.
    Ich bin selber noch jung und bekomme das oft genug mit, wenige in meinem Alter haben ein Problem damit, wenn in der iPod-Wiedergabeliste auf Frittenbude King Orgasmus oder ähnliches folgt. Ist ja schließlich cool.

    Aber euer „Statement“ (wie oben geschrieben, störe ich mich an diesem) ist doch nicht effektiv. Kaum einer hat verstanden, was ihr wollt. Mit Stinkefinger von der Bühne laufen und sagen, dass ihr keinen Bock habt, sorgt nicht nur für Enttäuschung, sondern auch Unmut gegen euch als Band. Selbst von welchen, die eure Musik mögen. Aber nichts ändert sich.

    Ich finde es schade, dass es das Mini-Rock-Festival getroffen hat, ja, das gibt es eigenartige Menschen aber die gibt es überall. Und überall sonst wäre das selbe passiert, wenn ihr ein nicht unattraktives Mädchen auf die Bühne holt, das kein Problem damit hat solchen Rufen auch noch nach zu kommen.

    Macht bitte weiter so, setzt euch ein und seid laut, aber ich denke eine klare Ansage, mit Begründung für was ihr einsteht wäre sinnvoller gewesen. Und möglicherweise auch eine Fortsetzung der Show.

  21. 21 ste 08. August 2010 um 15:51 Uhr

    hm ja leute das problem, was die ganze sache so zweischneidig macht ist, dass das mädel auf der bühne sichtlich spaß dabei hatte und so vielleicht viele leute aus dem publikum, die in erster linie keine sexistischen einstellungen haben, zum mitgröhlen animiert hat.
    in dieser situation und stimmung hat sie sich wohl in ihrer rolle gefallen und ob in diesem kontext vorwürfe des sexismusses oder gar der diskrimination aufzustellen find ich fragwürdig. naja war wohl auch eine sexistische frau…

    frittenbude ham sich auf jeden fall als hardliner geoutet, was das thema betrifft. da gehört auch ne menge charakter dazu, so nen gig einfach abzublasen. find das gut, dass sie so zu ihrer einstellung stehen.
    trotzdem mein ich, man muss nich alles so schwarz weiß sehen und kann die frau halt mal machen lassen, worauf sie lust hat, bzw. garnicht erst auf die bühne holen.

    so long

  22. 22 egal 08. August 2010 um 16:39 Uhr

    Das Mädchen war sichtlich betrunken, die konnte ja kaum noch laufen. Außerdem hatte sie einen Bikini an uns war nicht nackt. Im laufe des Festivals sind doch alle irgendwann im Bikini rumgelaufen. Bei Fettes Brot war sogar einer ganz Nackt auf der Bühne wie ich mitbekommen habe und die haben auch nicht abgebrochen. Ganz ehrlich ich finde die Reaktion übertrieben! Die Masse war betrunken und ich finde das hat mit Sexismus nichts zu tun!

  23. 23 ali 08. August 2010 um 17:27 Uhr

    ich war auch da und versteh die reaktion von frittenbude schon, aber ich war einer der Menschen die wirklich hauptsächlich wegen Frittenbude gekommen ist und es war schon sehr enttäuschend, dass dann einige richtig gute Lieder nicht mehr gespielt wurden…

  24. 24 Budenzauber 08. August 2010 um 18:21 Uhr

    Meiner Meinung viel zu übertrieben !
    Es hätte gereicht, dass Mädchen wieder herunter zu bitten,
    und klar und deutlich sagen zu können, dass ihnen das nicht gefällt.
    SO, habt ihr nicht nur die Fans enttäuscht, sondern auch diejenigen, die euch einfach mal live sehen wollten um einfach mal einen Eindruck von euch bekommen zu können.

    Was mich jedoch sehr aufregt, ist dieses links/rechts Zeug.
    Das Mini – Rock Festival ist KEIN politisches Festival, jedoch darf man auf jeden Fall seine Meinung kundtun.

    LINKE WIE RECHTE SCHEISSE HAT AUF DEM MINI ROCK NICHTS ZU SUCHEN !!!!

  25. 25 Kiba 08. August 2010 um 19:54 Uhr

    „LINKE WIE RECHTE SCHEISSE HAT AUF DEM MINI ROCK NICHTS ZU SUCHEN !!!!“

    darum treibst du dich ja auch auf solchen blogs hier rum weil du linke scheiße findest.

    ich hab mir gerade mal angeschaut und geguckt was da gespielt hat. igendwie sehr viele deiner „linken scheiß bands“….
    hmmmm…..

    ach ja und done. ich weiß ja nich auf was für konzerte du gehst wo die leute immer ausziehen ausziehen schreien wenn ne frau auf der bühne steht o_O

  26. 26 lisa 08. August 2010 um 19:55 Uhr

    danke an frittenbude!

    ich finde nicht,dass direkt eine stellungnahme auf der bühne hätte folgen müssen, ich glaube ,dass das überhaupt nichts gebracht hätte einer aufgebrachten,gröhlenden, zum großteil betrunken masse klar zu machen wieso man gegen sexismus einsteht.
    ein ausführlicheres statement im nachhinein fände ich aber gut, da es durchaus leute im publikum gab die sich vielleicht noch nicht wirklich mit dem thema sexismus auseinandergesetzt haben aber die reaktion nachvollziehbar finden und im nachhinein sich ein bisschen gedanken über die sache machen.denen sollte man sich jetzt erklären

  27. 27 kleine anmerkung 08. August 2010 um 19:59 Uhr

    schön wäre auch gewesen wenn noch mehr bands oder leute im publikum sich ein beispiel an frittenbude genommen hätten und zum beispiel bei karamelo santo dem typen mit der königreich württemberg flagge klar gemacht hätten, dass sowas nicht auf ihren/deren auftritt gehört

  28. 28 Yeah 08. August 2010 um 20:00 Uhr

    War auch da und muss wirklich sagen, wie ein paar vor mir schon: Gute Sache, Richtig so! Das hat meine Symphatie zu Frittenbude nur gesteigert! Zuerst fand ich die Musik gut, dann das Auftreten und jetzt auch noch die Einstellung. Ist super!

    Allerdings muss ich aber doch noch sagen, dass ich ein wenig enttäuscht war, kein Frittenbude mehr zu hören, und wer ist da dran Schuld? Ja, natürlich, Frittenbude, die sind so böse. Ich bin mir sicher dass ihre wirklichen Fans das Urteilsvermögen besitzen, um abzuwägen, was schlimmer ist: Sexismus zu tolerieren oder zwei, vielleicht drei oder vier Lieder mehr zu spielen.
    Hab‘ mich später auf dem Zeltplatz noch mit paar Leuten unterhalten, die waren auch aus der Fraktion, die das Mädchen gerne nackt gesehen hätten. Alles was sie dazu gesagt haben, war: „Was sollen die erwarten, wenn sie eine Frau auf die Bühne holen?!“
    Yeah. Ganz klar, wie man vor mir schon gesagt hat, man muss Zeichen setzen gegen Sexismus.

    Klar, das Mädchen hat ihre fünf Minuten Ruhm sichtlich genossen, aber, was ändert das bitte an der Situation? Es war ein Frittenbude-Konzert und nicht das Konzert von dem Mädchen.

    @rig: Ja, genau, Festival is nur saufen, müll machen und Mädchen abschleppen. Darum gibt es Festivals.

    @Tedi: Glückwünsch, du kriegst den Preis für den unqualifiziertesten Beitrag, den ich finden konnte. Der ist so pubertär, das treibt mir fast schon Tränen in die Augen

    @Budenzauber: Finde das etwas übertrieben. Weiß nicht, ob du bei Karamelo Santo da warst und hingekniet bist, als der Sänger das Publikum aufgerufen hat, Mutter Erde ihren Respekt zu geben. Das ist eigentlich auch Einstellungssache, aber, mein Gott, was solls. Solange es friedlich ist, ist es okay. Wie kannst du in einem Atemzug gleichzeitig von Meinungsfreiheit sprechen und dich im nächsten Parolenartig gegen „LINKE UND RECHTE SCHEISSE“ aussprechen?! Meinungsfreiheit ist ja okay, aber das ist Propaganda.

    Naja, trotzdem: Geile Gruppe, Geiles Konzert und eine bewundernswerte Konsequenz in der Haltung!

  29. 29 Phil 08. August 2010 um 20:03 Uhr

    Es war nicht mehr als eine lächerliche Aktion der Band in meinen Augen…
    Wer ein einzelnes Mädel auf die Bühne holt muss damit rechnen dass sowas kommt… und es kommt gottverdammt auf jedem Konzert min. 1x vor.

    Außerdem muss es von der Band genauso wenig sein, die Leute mit aussprüchen a la „Fickt euch“ zu beschimpfen…

    Über solchen Aktionen solltet ihr als Erwachsene Menschen stehen. Es hätte gereicht das Mädel entfernen zu lassen und jmd zu holen der den Text kennt.

    Ich war maßlos enttäuscht wegen so ner Lapaille ein Konzert abzubrechen und somit die Stimmung unnötig anzuheizen

    Klares Eigentor der Band

  30. 30 Yeah 08. August 2010 um 20:19 Uhr

    Muss mich entschuldigen für den Kommentar über Tedi :D Hab die Ironie darin erst jetzt erkannt.

  31. 31 Lentin 08. August 2010 um 21:38 Uhr

    Phil nimmt mir die Worte aus dem Mund.

    Das man/ihr nicht auf Sexismus steht ist klar. Aber dass das so endet?!

    FAILED

  32. 32 alex! 08. August 2010 um 23:20 Uhr

    @letin….dein beitrag ist: FAILED ….

  33. 33 ...:.:.: 09. August 2010 um 5:45 Uhr

    „Über solchen Aktionen solltet ihr als Erwachsene Menschen stehen.“

    -- Wenn man erwachsen ist, ist man automatisch nicht mehr dumm?

  34. 34 zuschauer. 09. August 2010 um 11:08 Uhr

    auf diesem weg, vielen dank für eure aktion.
    ich stand in der masse und man fühlt sich so ohnmächtig, wenn plötzlich alle um einen herum „ausziehen ausziehen“-rufen und man als teil eines sexistischen mobs wahrgenommen wird.
    ich habe noch versucht mich am ende bei euch dafür zu bedanken.

    nicht jeder in der crowd hatte „ausziehen ausziehen“-gerufen, aber bestimmt 75%. deswegen habt ihr das einzig richtig gemacht. konsequent sexismus bekämpfen.

    ein dankbarer antifaschist vom minirock-festival.

  35. 35 Dagewesener 09. August 2010 um 14:09 Uhr

    Hey Leute
    einfach hammer Aktion.
    Zwar hätte ich euer Konzert gerne weiter gehöhrt, aber ihr habt ein echtes Zeichen gesetzt. Das ganze Minirock-Festival hat über eure Aktion diekutiert. Sowas bringt mehr als ein Antisexistisches Lied! Ihr habt meinen respekt.
    Auf das ich euch wiederseh – ohne sexistische kackscheiße.

  36. 36 Marie 09. August 2010 um 14:34 Uhr

    Die ganze Diskussion ist so lächerlich. Warum?

    „Wir wollen so nicht mit euch feiern … das geht an die paar Spasten, die das gerufen haben“ hat er gesagt bevor er von der Bühne stürmte. Wo erkennt den Fehler?

    wurde von Tobi auch schon erwähnt aber komischerweise will da ja keiner drauf eingehen.

    Ich war beim Minirock und ich war nur wegen Frittenbude dort.
    Was Frittenbude erreicht hat ist, dass ihre Fans enttäuscht sind. Wenns das wert ist okay.
    Wir brauchen ganz klar Menschen, die für ihre Überzeugungen eintreten und Zeichen setzen, aber in diesem Rahmen war das einfach total daneben. Sorry Frittenbude.

    Was mich noch mehr nervt sind solche Diskussionen wir hier. Jeder hält sich für den großen unfehlbaren Gutmenschen und derjeanige, der das nicht so sieht ist der böse Sexist.

  37. 37 Rofl 09. August 2010 um 15:08 Uhr

    Nuja, ich war auch aufm MiniRock und der Auftritt war die Tage darauf Diskussionsthema Nummer 1, ich fands zwar Schade das Frittenbude abgebrochen hat, aber aufjedenfall nachvollziehbar. Ich find es gut das ihr eure Ideale verteidigt habt, es gibt nicht viele die sowas durchziehen. Für mich n Grund erst recht Fan zu sein und zu bleiben. Die einzige Sache die mich angekotzt hat war als nochmal Johannes auf die Bühne gekommen is und noch gemeint hat:“Kauft unsere Alben nicht hört nicht unsere Musik“. Hätte in meinen Augen nicht sein müssen, schon allein aus dem Grund weil es n haufen Fans im Publikum gab, die auch noch weiter auf Konzerte von euch gehen und die sich über die paar Assis im Publikum auch aufgeregt haben. Ich frag mich immernoch warum die Leute das immernoch schreien, sexistisch oder nicht, auf wie vielen Konzerten holen Bands Mädels auf die Bühne und wie viele ziehen sich wirklich aus, ich habs noch nie erlebt das sich eine ausgezogen hat.

    lg Rofl

  38. 38 Phil 09. August 2010 um 15:48 Uhr

    @ …:.:.:
    Mit dieser Aussage ist einfach nur gemeint, dass die Band nicht hätte drauf eingehen sollen, das Mädel entfernen lassen und eben wen anderes hochholen hätte können.
    Aber nein, man beschimpft lieber das Publikum und heizt die Stimmung unnötig an….

    @ rofl: Vergiss bei deiner Aufzählung was gesagt wurde das beleidigende nicht… er hat die masse wissen lassen dass sie sich F***** können. Zu dem Hochholen…. Es kommt oft genug vor auf Konzerten… sei es nun davor oder eben wenn die band grad eine Pause macht dass das ominöse ausziehen geschrien wird… komischerweise hat noch keine Band deswegen ein Konzert abgebrochen.

  39. 39 Marie 09. August 2010 um 16:01 Uhr
  40. 40 Budenzauber 09. August 2010 um 16:45 Uhr

    Zu dem Video:

    „Auf so ne sexistische Scheiße hab ich echt kein Bock! …
    Das geht an die paar (vorsichtig) Spassten die Ausziehen geschrien haben !“

    Diskriminierung ?!
    Also ich kann ÜBERHAUPT keine finden.

    HATE DISCRIMINATION !
    FUCK DISCRIMINATION !

  41. 41 Panda 09. August 2010 um 18:24 Uhr

    also,
    vorab, ich bin ‚n mädel… (find ich bei der diskussion ganz interessant zu sehen, was mädels und was jungs denken, wenn ich deswegen sexistisch bin, sorry…)
    auch für mich war frittenbude mit der nummer 1 grund fürs minirock (neben fettes brot) und ich hatte mich seit wochen auf die jungs gefreut…
    ich glaube, dass das ganze einfach ziemlich doof gelaufen ist.
    ich hätte es vollkommen ok gefunden, wenn frittenbude gesagt hätte, dass das publikum bitte damit aufhören soll und erklärt hätte warum, oder auch, wenn sie von der bühne gegangen und wieder raufgekommen wären mit einer aussage à la „wenn sowas nochmal passiert bleiben wir unten.“
    haben sie leider nicht… sie sind gegangen… ob sie auch gegangen wären, wenn sich das mädel nicht so fröhlich entblöst hätte? ich weiß es nicht. fakt ist, dass es der jungen dame deutlich spaß gemacht hat und sorry, wer geht auf die bühne, wenn er den text nicht kann und mit welcher motivation?! ich meine, dass sie es auf eine gewisse art und weise deutlich genossen hat – und das finde ich schade… wobei ich hier sagen muss: wäre was mädel heulend auf der bühne gestanden, hätte ich die aktion eher verstehen können.
    die reaktion mit schimpfwörtern, mittelfinger etc. war… krass… hätte echt nicht sein müssen…
    auf der anderen seite hat sich frittenbude, auch wenn ich die aktion so wie sie lief doof fand, meinen resepekt verdient. warum? weil sie genau das tun, wovon sie singen. ist mir das nächste mal, als ich mindestens in 1000 jahren gehört habe, aufgefallen: „in 1000 jahrn sind wir klassik, selbst wenn wir’s maßlos verkacken ziehen wir unser ding durch nur spaß muss es machen […]man kann uns nicht verkaufen nur laufend verfluchen.“

    wäre aber auch um eine längere stellungnahme frittenbudes dankbar, um zu verstehen, warum sie so „extrem“ reagiert haben…

    aber bitte, zieht weiterhin euer „ding durch“, mag euch nämlcih so, wie ihr seid.

  42. 42 Kilgore Trout 09. August 2010 um 19:14 Uhr

    Also,

    erstmal muss ich sagen dass ich wie viele meiner vorposter von der aktion erstmal enttäuscht war. beim minirock festival oder anderen derartigen events geht es eben anders zu als in der berliner oper, da wird hemmungslosigkeit gefeiert und gelebt und das auch von beiden geschlechtern egal was man davon hält. ich finde die reaktion hat vielleicht den status und das profil von frittenbude gestärkt, aber eben die fans im stich gelassen die ihre band abfeiern wollten und bei raven gegen deutschland textsicherer gewesen wären (ich zähl mich mal dazu). wegen so ner lästigkeit den auftritt abzubrechen, wegen ein paar subjekten die die ganze aktion nicht wert gewesen waren find ich irgendwie arrogant den fans gegenüber unfair.
    alternativreaktion die ich in ner gleichen situation beim jennifer rostock konzert erlebt hab: „komm doch auf die bühne und zeig allen deinen erbärlichen schwanz“
    dabei direkt auf den verantwortlichen zeigen und danach hatte die gute jennifer den abend im griff ohne die gunst der fans verloren zu haben… aber naja, der abend ist gelaufen und irgendwie freu ich mich jetzt weniger auf das egotronic+frittenbude konzert in 2 monaten in konstanz

  43. 43 Phil 09. August 2010 um 21:21 Uhr

    @ Budenzauber… da fehlt halt auch die „Szene“ hört unsere musik nicht und kauft unsere Alben nicht und….“ dürfte bekannt sein…

    Naja hab darüber auch mal mit paar Mädels geredet… die sich darüber echt amüsiert haben wegen solch einer Kleinigkeit n Konzert zu beenden… und so werden noch viel mehr leute denken…

    Aber hauptsache sich hier anonym hinstellen und sich echauffieren wie das alles doch blöd war von den bösen anderen…
    Im endeffekt hat sich die Band da (einstellung hin oder her) kindischer als diese Menschen verhalten…. Buhu ihr seid so sexistisch das wollen wir nich drum gehen wir
    XD wie alt simmer denn?

  44. 44 Gute Aktion 09. August 2010 um 21:26 Uhr

    Liebe Frittenbude,

    war dabei und fand die Aktion super. Was ich aber noch besser finde, sind die vielen Kommentare der Festival-Besucher, die ähnlicher Meinung sind. Das überrascht mich etwas, da ich dieses Festival als ziemlich prollig wahrgenommen habe. Schön, dass ich mich da scheinbar getäuscht habe.

    Das Argument, dass es auf „derartigen Events nun mal nicht so zugeht wie in der Berliner Oper“ (was für ein Vergleich!) kann ich nicht teilen. Es gibt genügend Festivals, bei denen es weniger sexistisch und prollig zugeht und trotzdem hemmungslos gefeiert wird. Es geht auch anders.

    Danke, Frittenbude, das hat mir den Abend versüßt!

  45. 45 Marie 10. August 2010 um 0:03 Uhr
  46. 46 Artur 10. August 2010 um 9:20 Uhr

    hier mal ein ausführlicher und lesenswerter text von jemanden
    der genau daneben stand:
    http://saalschutz.blogsport.de/2010/08/09/am-mini-rock/

  47. 47 skp 10. August 2010 um 9:46 Uhr

    „Wer ein einzelnes Mädel auf die Bühne holt muss damit rechnen dass sowas kommt… und es kommt gottverdammt auf jedem Konzert min. 1x vor.“

    auf so ekelhafte konzerte hätte ich auch keinen bock! was für’ne eklige mischpoke von zuhörern da vorstellig sein muß. da ist es direkt angenehm, daß es leute gibt, die nicht nur die persektive von nem fan einehmen können, der 2 oder 3 lieder mehr hören will, sondern auch mal tatsächlich drüber nachdenken, wie sich die band auf der bühne fühlt bei so nem spektakel, daß einen menschen auf der bühne schlichtweg zum objekt der eigenen unerfüllten sexuellen zugriffsmachtträume macht – völlig egal ob der mensch da mit spielt oder nicht.

  48. 48 Kim 10. August 2010 um 10:24 Uhr

    „und darum, möchte ich nicht, dass ihr meine Lieder singt,
    denn gegen und wegen euch tu ich die machen,
    sie sind für die, die sich darin wiederfindn
    und die, zusammen mit mir über euch lachen.“

    sorry, dass ich jan delay zitiere, kann ihn eigentlich nicht leiden, aber das zitat passt grad ganz gut.

    Das Statement und der Konzert-Abbruch war meines Erachtens notwendig und richtig. Ich verfolge seit geraumer Zeit Frittenbudes Karriere und habe mir schon oft auf Konzerten gedacht, dass mir das Publikum viel zu unpolitisch ist. Da hört man dann auf einmal „Raven wegen Deutschland“ anstatt „Raven gegen Deutschland“, and so on…
    Ich denke die klare Ansage und der Mittelfinger ins Publikum war nicht an alle gerichtet, sondern an die, die „ausziehn“ gerufen habe, daher seit nicht enttäuscht ihr antisexistischen Frittenbude-Anhänger.
    Aber gerade dieser Hype um Frittenbude gerade bringt auch mit sich, dass viele Menschen sich als Fans sehen, die diese antisexistiche, antinationalistische und/oder antifaschistische Einstellung der Band nicht teilen und meiner Meinung nach positionieren sich die Fritten auch nicht ausreichend davon. Würden sie das nämlich tun, würden sie große Teile ihrer Anhängerschaft verlieren, aber das wäre nur konsequent. Daher: Bitte ein Statement!!!
    Nochmal zu den „Ausziehn“-Rufen: Ich glaube viele von euch verstehen gar nicht, warum es sexistisch ist, wenn eine Horde Männer eine Frau auf der Bühne zum ausziehen auffordern. Wir leben in einer Gesellschaft in der es eine starke Geschlechtertrennung gibt. Man muss in dieser Gesellschaft Mann oder Frau sein und mit dem Geschlecht hängen bestimmte Verhaltensweisen und Äußerlichkeiten zusammen, die einem seit der Geburt vermittelt werden. Zusätzlich gibt es eine hierarchische Ordnung zwischen den Gewchlechtern. Frauen werden in vielen Fällen von Männern unterdrückt. Sexuelle Gewalt findet in großem Ausmaß statt, besonders innerhalb der Familie, aber durchaus auch außerhalb. Entgegen der Meinung die Geschlechter seien gleichberechtigt, leben wir in patriarchalen Verhältnissen. Frauen werden in diesen Verhältnissen oft auf ihr Geschlecht reduziert (Sexismus). Seit Jahrzehnten kämpfen Frauen um Gleichberechtigung und gegen Sexismus. Mit eher langsamen, aber durchaus sichtbaren Erfolgen. Doch es zeigt sich, dass oft Männer auf ihren Machtpositionen beharren und sich, damit sich etwas ändert auch Männer sich mit ihrer Männlichkeit und mit ihrer vorteilhaften Position innnerhalb der Gesellschaft auseinander setzen müssen.
    Daher Leute, eine Frau auf der Bühne auf ihr Geschlecht zu reduzieren ist sexistisch (auch wenn sie mitmacht), die Gefahr hätte bestanden, dass sie nicht mitgemacht hätte und es sie total verletzt hätte. Zum Glück ist das nicht passiert, aber es hätte passieren können…

  49. 49 Bananarama 10. August 2010 um 11:40 Uhr

    Vorneweg, den Abbruch des Konzertes finde ich gut und richtig!
    Vor einer so widerlichen Meute zu spielen kann man von keiner/m Band/Menschen verlangen.
    Beschimpfen dieser Masse macht zwar nicht viel Sinn, kann man aber gut verstehen (Emotionen und so). Das, wenn man aufgebracht ist, einem Wörter wie „Spasten“ rausrutschen, ist ein Fehler der wohl jedem schonmal unterlaufen ist, sollte aber trotzdem nicht einfach so unter den Tisch gekehrt werden. Ein Statement oder eine Entschuldigung fände ich da schon angebracht.

    Liebste Grüße.

  50. 50 alex! 10. August 2010 um 11:58 Uhr

    danke kim, du sprichst mir uns ischer vielen anderen aus der seele….vielen dank für deine wort…

  51. 51 Karla 10. August 2010 um 12:26 Uhr

    zwischen Räuber und Held entscheidet immer der Standpunkt des anderen!

    schön wenn sich jemand für Schwache stark macht!
    schön das die Band sich den Kampf gegen den Sexistische Ausrufe Stark macht!
    aber wer dabei tief in die Sprachkiste und Ausdruckskiste des Narzismus greift, der muss sich dann auch die Frage stellen lassen, ob dieser Eifer nicht nur Geschäftsmodell ist.

    außerdem ist für mich die Musik ein Handwerk, welches ich genauso zu verichten habe wie der Klemptner den ich rufe.
    wer will schon einen Handwerker, der nach halber Arbeit einfach abbricht und nach Haus geht.

    Puplikum ist nun mal je, nach Veranstaltung, sehr vielseitig! wer in diesem Job arbeitet, der sollte auch damit umgehen können.
    erst recht wenn er an der Entstehung der Situation noch beteiligt war. eine Entfernung des freizügigen Mädels hätte die Situation sicher schon entschärft, ansonsten hätten sie sich an den Veranstalter wenden können und nach kurzer Unterbrechung ihre Aufgabe weiter vollendet.

    ein Kampf gegen Sexismus (und andere) macht nur Sinn, wenn ich mich so verhalte, das die Leute welche ich aufklären möchte auch durch mich erreicht werden und ich meine Glaubwürdigkeit nicht verliere!

  52. 52 skp 10. August 2010 um 13:09 Uhr

    Karla, die vollständige Affirmation des Lohnarbeitszwangs.

  53. 53 Coffee 10. August 2010 um 14:25 Uhr

    Ich find total lustig wie hier jetzt alle die ganze Band in den Himmel loben. Ich stand zufällig hinter der Bühne und habe nach dem Abbruch die Diskussionen der Band mitbekommen und es war auf keinen Fall so, dass die ganze Band überzeugt davon war. Es gab Teile der Band die auf ihn eingeredet haben weiter zu machen. Das Statement für das Hannes dann nochmal auf die Bühne kam, kam auch nur zustande, weil er inständig seitens des Veranstalters darum gebeten wurde. Das Ganze ist dann irgendwann in eine Grundsatzdiskussion ausgeartet und die Band ist noch lange später diskutierend rumgelaufen…Sind doch nicht alle die Helden für die ihr sie haltet…

  54. 54 szh 10. August 2010 um 16:27 Uhr

    warum hat coffee (der anscheinden zur veranstaltung gehört) so ein dringendes bedürftnis sich mittzuteilen? ist doch nachvollziebar, dass man nach so einer aktion, emotional aufgewühlt diskutiert, was denn nun die beste reaktion auf so sexistische kackscheiße ist. warum willst du das umbedingt als „nicht heldenhaft“ verkaufen.

  55. 55 Flo 10. August 2010 um 16:53 Uhr

    Hey Ihr,
    war bei dem Konzert in der ersten reihe und hab nciht mitgerufen, fands aber im großen und ganzen korrekt was ihr gemacht habt! Für alle anderen die nicht mitgeschrien haben war das ganze natürlich schade, das konzert war klasse und ich hab mich so auf Raven gegen deutschland gefreut aber naja Hut ab und respekt, ich fands korrekt!

    Gruß Flo

  56. 56 Coffee 10. August 2010 um 17:37 Uhr

    @szh:
    zunächst mal habe ich nichts mit dem Veranstalter zu tun, sondern war aus anderen Gründen im Backstagebereich. Alles was ich hier schreibe ist also meine private Meinung und sollte nicht als die des Veranstalters aufgefasst werden!
    Ich wollte damit nur sagen, das eben nicht die ganze Band der Meinung war das Konzert abzubrechen, sondern nur ein Teil. War also wohl nicht jeder in der Band der Meinung.
    Ich möchte das passierte hier in keiner Weise werten, sondern möchte nur drauf hinweisen nicht blind allem zuzujubeln was „anti“ ist. Davon abgesehen, dass ich dann das Publikum als Spaßten zu bezeichnen genauso daneben finde wie die „ausziehen“-Rufe.

  57. 57 skp 10. August 2010 um 17:55 Uhr

    Ich wollte damit nur sagen, das eben nicht die ganze Band der Meinung war das Konzert abzubrechen, sondern nur ein Teil. War also wohl nicht jeder in der Band der Meinung.

    schon klar, deshalb tingelst du mit copy&paste durch die blogs und versuchst nen ganz normalen vorgang, nämlich die diskussion einer reaktion in der gruppe, zu skandalisieren.

  58. 58 Notwendig 10. August 2010 um 20:15 Uhr

    Jaaa,

    danke Frittenbude das ihr das gemacht hast.

    Wenn man sich die Videos so anguckt sieht man doch deutlich das Johannes versucht die Leute zu beruhigen und die Menge hat ihm garnicht zugehört.

    In der Situtation wäre alles andere untergegangen was in richtung Statement geht und wäre nur eine Fußnote des Konzerts geworden.

    Vielleicht auch so:
    A: „Ja war ein fettes Konzert! So ne Tussi hat ihre Titten gezeigt! Frittenbude hatten nen wenig rumgeflennt deswegen aber dann weiter gespielt.“

    B: „Ja die haben sich auch verkauft, war ja klar.“

    @Jaa wenn es alle machen dann geht es ja klar. Millionen Sexisten/Sexistinnen können sich doch nicht irren o.?

    Und wer sagt eigentlich das, das Mädchen sich nicht schon am nächsten Tag bereut hat?

    Vielleicht ist sie froh das nicht noch mehr passiert ist. Wer von euch ist schon mal Morgens aufgewacht und wusste nicht was gestern war? Jaaaa… so viele von uns.

    Bitte überlegt auch wieso FB das getan hat anstatt euch drüber aufzuregen wie sie es gemacht haben oder es zu bereuen das ihr FB nicht mehr hören konntet. Denkt mal ernsthaft drüber nach.

    @Karla
    Glaubwürdig weitermachen?

  59. 59 egal 10. August 2010 um 21:32 Uhr

    mehr konzertabbrüche bitte und dann kümmert sich das publikum sicherlich selber um die sexistinnen…

  60. 60 flawed 10. August 2010 um 21:37 Uhr

    Phil:

    „Wer ein einzelnes Mädel auf die Bühne holt muss damit rechnen dass sowas kommt… und es kommt gottverdammt auf jedem Konzert min. 1x vor.“

    Und wer nen kurzen Rock anzieht, muss damit rechnen…

    GENAU diese Einstellung ist Sexismus,

    Und gerade weil es auf jedem Konzert vorkommt, müssten noch viel mehr Konzerte abgebrochen werden, bis auch der letzte geblickt hat, dass das scheisse ist.

    DANKE FRITTENBUDE!

  61. 61 gelbschwarzesaudiolithshirt 10. August 2010 um 23:02 Uhr

    Der plötzliche Hype und das ganze Drumherum was er mit sich führt aka. das kiddie-poplore-viva-thedome-syndrom was so langsam die Jungs überkommt lässt einen da schonmal gegen den Strom schwimmen! Vom Parkplatzrave zum Headliner inklu. überfüllte Konzerte..Ich hoffe die Jungs bleiben cool, geben nen ordentliches Statement ab und verkraften den Mainstream. Lieber geht die Jugend zu einem Frittenbude Konzert als zu einem Frauenarzt-KingOrgasmus-Pornorap-ich-bin-14-und-muss-deshalb-schon-sex-gehabt-haben-“Konzert“! …

  62. 62 Phil 11. August 2010 um 5:21 Uhr

    @flawed: Das hat doch nichts mit meiner Einstellung zu tun?! Oder wo bitte siehst du da ne Meinung von mir raus… Ich liefere hier nichts anderes als Tatsachenberichte…. und es ist nunmal so dass es auf Konzerten/Festivals so ist. Und ich habe auch nie gesagt dass wer nen kurzen Rock anhat direkt bwas weiß ich was wird. Also halte dich mit anschuldigungen gegen mich zurück. Du kennst mich nicht und du wirst es niemals….
    Scheiß anonymes auf dicke Hose machen.

    Aber gut, dann verurteilt ihr am besten noch das „gefällt mir/gefällt mir nicht“ scheiße das auf dem Campingplatz abging und jedes einzelene Mädel dass sich etwas freizügiger anzieht denn es ist ja sexistisch, weil sie nur noch objekt sind.

    Dieses ganze “ Buhu ich habe nicht mitgegröhlt“ geht einem noch mehr aufn Keks als die „Ausziehn- scheiße“ um die es gehen sollte.

  63. 63 flawed 11. August 2010 um 9:25 Uhr

    Phil,

    ich war noch nicht einmal dabei bei dem Konzert, na und?

    Die Tatsache dass „das nunmal auf Konzerten so ist“,
    zeigt doch gerade, wie weit verbreitet Sexismus in unserer Gesellschaft ist, und viele denken sich „ist doch immer so, was ist schon dabei?“

    Das ist aber kein Naturgesetz, und erst recht kein Grund, das einfach so hinzunehmen. Gerade, weil es so weit verbreitet ist, ist es um so wichtiger, dagegen zu kämpfen. Und um so respektabler von Frittenbude, diesen Schritt zu tun.

    P.S.: Bitte entschuldige die Unterstellung. Es ist mir aus Deinen Kommentaren leider nicht klar geworden, inwieweit Du die „ist nunmal auf Konzerten so“ Tatsache lediglich kritisch wiedergibst oder aber als eigene Meinung affirmativ vertrittst.
    Missverständnis, sorry.

  64. 64 neinneinnein 11. August 2010 um 18:27 Uhr

    Lieber Phil, nein es ist nicht sexistisch, wenn eine Frau kurze Kleidung trägt. Die Frau reduziert sich damit nämlich nicht alleine auf ihre Kleidung, sondern trägt sie vielleicht weil es z.B. sehr warm ist oder sie die schön findet. Sie bleibt immernoch Individuum. Wird jedoch bei einer Frau, nur weil sie auf einer Bühne steht, „Ausziehen, Ausziehen!“ gerufen, ist das eine klare Objektivierung der Frau, denn darum ging es nicht. Es ging nicht darum, dass sie sich ausziehen soll, sondern einen Text zu singen (den sie nicht konnte). Niemand hat schließlich „Ausziehen“ gerufen als Frittenbude auf der Bühne stand, oder? Nein da Frittenbude in ihrer Gesamtheit und nicht als Sexobjekt wahrgenommen werden wie das Mädchen. Ob sie sich nun ausgezogen hat oder nicht spielt dabei keine Rolle. Ausschlaggebend ist alleine, dass „Ausziehen“ gerufen wurde. Und ja das ist sexistisch, eindeutig. Nein, es ist nicht sexistisch Miniröcke zu tragen. Wenn du den Unterschied nicht verstehst, empfehle ich dir, dich mit dem Thema Feminismus auseinanderzusetzen. Es gibt viele Bücher (als Einstiegslektüre eignet sich z.B. Alphamädchen, welches aber dringlichst weiterer Literatur bedarf), desweiteren Internetblogs wie z.B. http://maedchenblog.blogsport.de/ oder http://maedchenmannschaft.net/.
    Zugebenermaßen solltest du dir vielleicht auch überlegen, auf welche Konzerte du gehst, wenn du ein so offensichtlichen herausgetragenen Sexismus als Normalität wahrnimmst. Ich gehe sehr oft auf Konzerte, durchschnittlich auf mehrere im Monat und mir ist es erst einmal passiert, dass ich so etwas miterlebt habe (es war bei Ira Atari, wo – huch – eine Frau auf der Bühne stand). Ich bin auch bislang sehr froh, dass das so ist. Darüber hinaus gibt es natürlich dennoch Seximus auch auf den Konzerten wo ich bin, häufig aber in der Form von Alltagssexismus, der nicht gut ist, aber in einer anderen Liga spielt.
    Ich hoffe, das waren jetzt genug Informationen für dich und auch für viele anderen, die nicht verstehen, was da überhaupt passiert ist und wieso Frittenbude angeblich so überreagiert haben. Daher wünsche ich mir von Frittenbude eine klare Stellungnahme, damit vielleicht auch viele eurer Fans die nicht verstehen, warum das Sexismus ist, dies begreifen.

    P.S. Nein, Konzerte geben ist kein „Handwerk“ und überhaupt ist deine Einstellung ein wenig widerlich. An dieser Stelle empfehle ich dir, dich mal mit Max Webers Kapitalismustheorien auseinanderzusetzen, wo du ja so sehr im stahlharten Gehäuse gefangen bist.

  65. 65 Thorsten 11. August 2010 um 20:36 Uhr

    Mir kommt es so vor, als wenn sich die meisten hier nicht richtig informiert haben.
    Ich kann Frittenbude absolut verstehen.
    Das Publikum ist in meinen Augen einfach nur kindlich und dumm!

    Wer nicht verstehen kann, dass die Jungs abgebrochen haben, hat meiner Meinung nach keine Ahnung vovon er redet…

  66. 66 Phil 11. August 2010 um 21:10 Uhr

    @ Thorsten : Du findest es also vollkommen nachvollziehbar, zahlende „Fans“ (zumindest Teilweise) einfach so, wegen einer Lapaille im Regen stehen zu lassen und Stimmung hochkochen zu lassen?
    Bitteschön.

    Ich habe bereits oft genug erwähnt, dass mir dieser Schritt, Überzeugung hin oder her zu drastisch schien

    Es hätte gereicht das Mädel zu entfernen, seinen Standpunkt zu erläutern und dann weiter zu spielen… Aber nein… man wir beleidigend…

    Über das kindische wie du es nennst, lässt sich hier streiten.
    Klar hat sowas Respekt verdient, aber ja es kommt immer auf das Ausmaß und die Art an….

  67. 67 tim 12. August 2010 um 0:05 Uhr

    Hm.. ganz ehrlich? Ich kann die Aufregung seitens der Band nicht nachvollziehen. Ok, wenn sie eine „linke“ Einstellung vertreten und vertreten wollen, ist das ihre Sache. Meine Sache ist das nicht, auch wenn ich viele Texte für durchaus zutreffend erachte.

    Aber wegen so einer – sorry – Kleinigkeit so ein Trara? Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird. Und „ausziehen, ausziehen“ Rufe empfinde ich definitiv nicht als „Sexismus“. Klar ist die Band mir so lieber, als wenn sie die Eva Hermann machen würde (wovon sie gottlob weit entfernt ist), aber ein bisschen weniger krampfhaftes Festhalten an den eigenen Werten hat noch keinem geschadet. Aber letztlich ist es Sache der Band, be- oder verurteilen will ich das nicht. Viel Erfolg noch.

  68. 68 skp 12. August 2010 um 7:58 Uhr

    @Tim: was du empfindest ist so ziemlich das scheißegalste überhaupt. Dass du mit deiner merkbefreitheit hier auch noch rumkottierst und schlicht ignorierst, was erklärend dazu gesagt wird, um dann deine rückverblödung in Worte zu fassen, qualifiziert deine Beitrag zu einem der 10 dümmsten der Debatte.

  69. 69 skp 12. August 2010 um 7:59 Uhr

    rumkokettierst

  70. 70 Bäm 12. August 2010 um 14:16 Uhr

    Es ist wirklich krass, wie viele Leute die hier Kommentare verfassen einfach nicht raffen, wie unerträglich diese Situation auf der Bühne für Frittenbude gewesen sein muss.
    Da degradiert ein gröhlender Mob mal eben einen Menschen zum Lustobjekt und das eigentliche Opfer gefällt sich auch noch in dieser Rolle. Das ist widerlich, primitiv und zeigt, dass es vielen Hörern von Frittenbude wirklich nur um unpolitisches Rumgefeier geht. Das ist aber zum Glück absolut das Gegenteil vom dem, für was Audiolith steht und das haben Frittenbude sehr deutlich klar gemacht. Zumal ja zu dem Zeitpunkt als nächstes auch das höchst unpolitische Lied „Raven gegen Deutschland“ gespielt werden sollte.
    Wie ahnungslos muss man sein um das nicht zu verstehen?

    Die, die das nicht raffen und besonders die, welche hier Kommentare schreiben mit Unterstellungen, z.b. dass abgebrochen wurde weil Frittenbude beleidigt sei aufgrund der fehlenden Textkenntnis, haben auf solchen Konzerten nichts verloren.
    Zieht euch lieber Frauenarzt rein, dort seid ihr besser aufgehoben. Keine Sorge, euch vermisst auch keiner, im Gegenteil…
    (Normalerweise gibt es für so eine Scheiße eins auf die Fresse!)

    Fazit:
    Der Abbruch war wirklich wichtig und richtig.
    Sexismus ist und bleibt menschenverachtend.
    Wer das nicht kapiert und ach so unpolitisch ist, hat auf Audiolith Konzerten nichts verloren.

  71. 71 Musiker 12. August 2010 um 16:23 Uhr

    „ausziehn, ausziehn“ von unten auf die Bühne zu rufen ist extrem erniedrigend, für Musiker und alle Beteiligten. Als Ska-Musiker weiss ich wovon ich spreche. Unbhängig davon: inhaltlich völlig in Ordnung! Respect an Frittenbude! Und zum Finger: Wer Billig-Porno für Lau will, der kann auch nen Finger ab, so seh ich das…

  72. 72 hastewas 12. August 2010 um 22:52 Uhr

    Schade Jungs. Hat eigentlich echt gerockt. Fand die Aktion von der Tussi auch echt scheiße, aber deshalb gleich alle so hinzustellen…

  73. 73 remember 12. August 2010 um 22:53 Uhr

    um`s ganz klar zu sagen: die situation fand ich aus dem publikum heraus extrem erniedrigend. mir gegenüber ( bin ein kerl, was hier anzumerken angeblich schon lohnend zu sein scheint – schade!). warum? weil hier eine vermassung stattgefunden hat, die übler nicht hätte sein können, ich hab nur noch den kopf geschüttelt, mich geschämt und mich gefragt, wo ich eigentlich bin. schlichtweg in einer sich ekelhaft gebärdenden ansammlung. sicherlich ist ein festival was anderes als ein reines frittenbude/saalschutz-konzert. hier dann das klassische aber: das war extrem ekelhaft. tiefsten respekt für die reaktion. bei einigen leuten muss man sich einfach fragen, warum die an diesem abend da waren, genau so muss ne audiolith-band an der stelle reagieren! und das kam bei einigen durchaus an, ich nenn sie einfach mal die leute, die auch wegen den beiden bands an diesem abend da waren.“wir“ 5-10 leutchen haben diese aktion auch erkennbar beklatscht während sich einige beruhigt haben und vielleicht sogar jemand von den grölenden helden mal zum nachdenken kam – ich hoffe es und hatte zeitweilig den eindruck. und ich fühl mich in keinster weise um meine kohle betrogen. so ne besch… konsumentenhaltung führt doch grade zu solchen auswüchsen. freu mich in jedem fall mehr denn je frittenbude und hoffentlich auch saalschutz bald wiederzusehen!!! mit wünschenswert angenehmerem publikum. solidarische grüße von der „mob action“– front *zwinker* (sorry, das wortspiel musste jetzt noch sein)

  74. 74 dings 13. August 2010 um 0:48 Uhr

    ich kann den konzertabbruch sehr gut nachvollziehen. klar ist es richtig, dass „ausziehen“-rufe heutzutage auf fast jedem konzert zur tagesordnung gehören.schlimm genug. ob nun ein weiblicher gastmusiker oder ne frau aus dem publikum sich auf die bühne verirrt macht da keinen unterscheid. in der regel sind es aber immer nur eine hand voll idioten, von denen diese rufe ausgehen, die sich klar ausmachen lassen. dann kann man als band möglicherweise souverän drüberhinwegsehen. aber in so extremer weise wie auf dem video hab ich das noch nie auf nem konzert wahrgenommen. da schreit scheinbar schon das halbe publikum. und dann kann ich auch verstehen wenn eine band da keinen bock drauf hat. das sind halt auch keine knallharten dienstleister sondern menschen aus fleisch und blut. wie soll die band noch ne gute show spielen, wenn sie sich plötzlich vorm eigenen publikum ekelt. die reaktion des mädchen ist dabei meiner meinung nach völlig egal. wenn die band sich extrem unwohl fühlt, kann sie auch nicht mehr vernünftig spielen. das hat dann auch nix mit moralpredigt gegenüber den fans zu tun, sondern man is halt kein emotionsloser vollprofi, sondern wahrscheinlich einfach spontan vom publikum enttäuscht. vollkommen zurecht. dann kann man ihnen als veranstalter meinetwegen teile der gage entziehen. zum auftritt zwingen kann sie aber niemand. alles richtig gemacht

  75. 75 PikAss 13. August 2010 um 3:09 Uhr

    Ich finde es echt super, dass ihr solche Aktionen nicht einfach hinnehmt und ein Statement abgibt das wirklich Respekt verdient.

    Natürlich ist es hart für die, die das Konzert sehen wollten und nicht daran beteiligt waren, aber das soll halt auch ein Zeichen sein, für die Zukunft, es zeigt wer willkommen ist und wer nicht.

    Kein Mensch ist ein Lustobjekt und keiner will als Objekt gesehen werden, Geschlechtsunabhängig!

    Menschen mit so einer Einstellung sollten diese erstmal überdenken, bevor sie ein Konzert einer Audiolith-Band besuchen!

    Ich bin jetzt ein sehr glücklichen Frittenbude Fan :)
    Ihr seid toll Jungs!

    Wir sehen uns beim Dockville!

  76. 76 blabla 13. August 2010 um 3:23 Uhr

    Ihr seid nichts als linke Spießer…

  77. 77 PikAss 13. August 2010 um 4:07 Uhr

    @blabla
    Ja, denn brauchste ja nicht zu den Konzerten kommen, wenn dir das nicht gefällt, ist mich nur recht! :P

    Warum bist du überhaupt auf dem Blog einer Audiolith Band, wenn du dich informiert hättest, dann würdest du wissen was dich hier erwartet, ich nehme an du hast Internet und kannst mit einer Suchmaschine umgehen…

  78. 78 remember 13. August 2010 um 16:28 Uhr

    @blabla
    dann aber bitte weiterzitieren, das hilft in dem fall ungemein: Ihr seid nichts als linke Spießer
    Ich frag‘ mich, was wart ihr früher
    Ihr seid nichts als linke Spießer
    Ihr habt nichts dazugelernt
    Ihr seid nichts als linke Spießer
    Eigentlich wart ihr es schon immer
    Und werden wir mal aggressiv
    Seid ihr auf einmal konservativ

    zitat ende.
    und wer ist hier jetzt konservativ?

  79. 79 Max 13. August 2010 um 20:37 Uhr

    Ich kann verstehen wenn einem in dem Moment so einiges rausrutscht was man ansonsten vielleicht nicht sagen würde.
    Aber Leute mit einer Spastik können nun echt nix dafür, dass Idioten „Ausziehen“ rufen.

    Für solche Machobierzeltprolldeppen gibts genug Wörter, da muss man sich nicht auf deren Ebene herabziehen lassen indem man sie Spasten nennt.

  80. 80 alice im schunderland 13. August 2010 um 23:25 Uhr

    Da degradiert ein gröhlender Mob mal eben einen Menschen zum Lustobjekt und das eigentliche Opfer gefällt sich auch noch in dieser Rolle.

    schönes beispiel, wie menschen die deutungshoheit darüber, wie sie bestimmte situationen empfinden, von kommentarschreiberlingen wie „bäm“ abgenommen wird.

    „das eigentliche opfer“ – *WÜRG*

  81. 81 dani 14. August 2010 um 1:06 Uhr

    Ich kann ja verstehen, dass Leute pissed sind, wenn man ein Konzert wegen sowas abbricht. Aber dennoch: Respekt vor der Aktion. Wenn man eine Meinung hat, sollte man dazu auch stehen, egal ob bzw gerade wenn man damit aneckt. Das ist meistens ein Anzeichen dafür, dass man Recht hat.
    Ich mach mir jetzt Pommes.

  82. 82 danny 15. August 2010 um 3:38 Uhr

    Nicht wirklich nachvollziehbar, dass sich Leute darüber aufregen, dass das Konzi abgebrochen wurde. Ich finde das eine ganz schön moderate Reaktion. In vielen Läden in denen Frittenbude auch spielen gibt es auf sowas (zu Recht) ganz andere Reaktionen und zwar nicht von der Band, sondern vom Publikum und dann können die Pisser, die sowas grölen über einen unkomplizierten Rausschmiss ohne weitere Probleme noch froh sein.
    Nicht zu raffen, dass es nicht darum geht, ob die Frau da oben sich ganz konkret verletzt fühlt, ist ganz davon abgesehen mal sowas von denkfaul: unglaublich. Es ist eben nicht nur um diese spezifische Person, sondern es wäre eben auch bei anderen Frauen passiert, nicht aber wenn ein Typ auf die Bühne gekommen wäre um „Raven gegen Deutschland“ zu singen. Da hätte kein Mensch ausziehen gegrölt. Komisch, dass nur Frauen auf ihre Sexualität reduziert werden und sich ständig sexuell belästigen lassen müssen. So was nennt sich Sexismus (diskriminierung aufgrund des geschlechts und so…).

  83. 83 egal 15. August 2010 um 7:29 Uhr

    „Komisch, dass nur Frauen auf ihre Sexualität reduziert werden und sich ständig sexuell belästigen lassen müssen.“

    Kenn ich anders, ob nun mit Ausziehen-Rufen an der Bühne oder wenn sich die niemalsniesexistischen Frauensbilder im Cafe treffen und dann unüberhörbar an- und abwesende Herren durchpalavern. That’s life.

    Was hat denn überhaupt jemand, egal ob Mann oder Frau, auf der Bühne zu suchen wenn ein Mitgröhler des sattsam bekannten Textes gefragt war und längst raus ist, dass die den nicht kann?
    Das ist dann kein Fall für deine moralischen Gewaltfantasien?

  84. 84 Wilhelm Vandalism 15. August 2010 um 13:17 Uhr

    verdammt gute Aktion, Leute!
    Ich weiß nicht, wie mensch dem alltäglichen Sexismus wirksamer entgegentreten könnte, als so.

  85. 85 Klöpel 16. August 2010 um 3:15 Uhr

    Als Musiker kann und darf man solche sinnlosen Ausrufe nicht
    ignorieren. Wenn man da oben steht will mann seine Musik präsentieren.
    Diese „Ausziehen!“-Zurufe stören einfach
    und ich hätte nach dieser Aktion des angeheiterten Mädchens und des Publikums den Auftritt auch nicht continuieren wollen.
    Einfach unnötig sowas.
    Ja, ich bin ein Musiker. Ich weiß was ich rede.

    Dazu kommt noch die Einstellung der Band zum Sexismus.
    Sie wollen sowas nicht auf ihren Konzerten haben, bzw dulden es
    einfach nicht.
    Ok. Dann nicht. Ist doch ihre Entscheidung?
    Aufregen hilft ja nichts. Das ganze ist doch schon vorbei.
    Außerdem freu ich mich die Leute zu sehen, die nur zum Konzert kommen um „Ausziehen!“ zu rufen. Wird spaßig. Falls das vorkommt. Serwus miteinander.

  86. 86 Lesch 16. August 2010 um 12:55 Uhr

    Richtig so, Frittenbude. Schade, dass diese konsequente Aktion nicht als Selbstverständlichkeit hingenommen wird.

  87. 87 Silverdude 16. August 2010 um 15:05 Uhr

    Dieses gegenseitige Eierschaukeln hier (sorry für den Sexismus) über linksidealistische Überkorrektheit ist ja nicht zu ertragen. Auch ohne zum politisch aktiven, linken Flügel zu gehören, haben mir Frittenbudes gesellschaftskritische Texte immer sehr aus der Seele gesprochen, aber das hier wegen persöhnlicher Pikiertheit so auf den zahlenden Fan geschissen wurde, hat die Band in meiner Sympathie deutlich sinken lassen.
    Wie vertreten die Frittenbudler eigentlich ihren Song Elekrtokfikkke? Schießlich reduziert diese Hymne an die weiblichen Reize eine ahnungslose Clubbesucherin als entmenschlichtes Lust- und Anschauungsobjekt.

    Nur dieses kleine bißchen Bitterkeit…

  88. 88 PikAss 16. August 2010 um 15:48 Uhr

    @Silverdude

    Ist ja witzig, dass du Elekrtokfikkke tatsächlich wortwörtlich nimmst, also schon alleine die Art und weise wie das Lied gesungen wird lässt es vor Ironie nur so triefen…
    Aber wenn du nicht mal das herauslesen konntest, frage ich mich, ob du es tatsächlich geschafft hast, in den anderen Texten, die von dir erwähnte „Gesellschaftskritik“, zu finden.

    Ich persönlich hätte keinen Bock auf ein Konzert bei dem ein geltungsbedürftiges Mädchen sich auf der Bühne entblößt, während ein Großteil des Publikums das auch noch begrüßt.

    Sorry, bei Frittenbude geht es nicht nur um’s Geld, in Gegensatz zu anderen Bands kann man auch mehr von ihnen erwarten und das war nunmal ein deutlisches Statement.

    Wie schon von mir erwähnt, Leute die sich daran stören und für ihr „Geld“ nur eine Show, koste es was es wolle und nicht mehr erwarten, brauche ja in Zukunft keine weiteren Frittenbude Konzerte mehr besuchen.

    Ich habe sie am Samstag gesehen und habe schon die Tickets für’s nächste Konzert :)

  89. 89 Hi 16. August 2010 um 20:47 Uhr

    Wenn auf der Bühne ein Kerl sein Penis gezeigt hätte, hätten das alle total witzig gefunden aber wenn dann mal ein Mädchen ihre Möpse zeigt ist das wieder sexistisch. Komische Art von Gleichberechtigung.

  90. 90 PikAss 16. August 2010 um 23:03 Uhr

    @ Hi
    ja ne ist klar, also wenn du so was witzig findest……

    Wenn ich so darüber nachdenke, irgendwie wäre das noch schlimmer mit ’nem Penis. Also ich bin mir ganz, ganz sicher, dass die Show dann erst recht vorbei gewesen wäre!

    -----

    Ich habe, wenn ich so einiges hier lese, das Gefühl, dass Frittenbdue mit ihrer Musik auch vermeintliche „Fans“ anziehen, die sich gar nicht mit der Musik, der Band und dem was sie vertritt auseinandersetzten wollen, aber mit solchen konsequenten Aktionen kriegen sie das sicher wieder in den Griff… :)

  91. 91 Mirko Torfstecher 17. August 2010 um 1:38 Uhr

    Sarkasmus Anfang
    Oh mein Gott, in was für einer Welt leben wir denn eigentlich in der so etwas Schreckliches geschehen kann ?
    Ich kann mir wirklich nichts Schlimmeres vorstellen.
    Sarkasmus Ende

    Man, man, man, wenn denn frommen emanzipierten Polit-Künstlern von Frittenbude die Vagina juckt, brauchen sie es doch nicht an ihren Fans auslassen.

    @PikAas
    Ich bin mir sicher du hältst die für den größten und coolsten Frittenbude „Fan“ der so rumläuft, aber jedem Statement Blindlinks zu gehorchen egal wie Schwachsinnig es ist und nur der Band nachzuplappern was sie denkt, ist nicht so cool wie du meinst.

    Ich würd sagen: Peace out, Ich bin draußen.

  92. 92 Hi 17. August 2010 um 11:04 Uhr

    @PikAss:

    na cool also wenn du sowas schlimm findest dann hat das nichts damit zu tun dass du antifaschistisch, antideutsch, antisexistisch bist sondern damit, dass du verdammt prüde bist. Aber ich bin ja kein richtiger Frittenbudefan, denn ich hab ja zu manchen Sachen meine eigene Meinungen.

  93. 93 pinkbull 17. August 2010 um 12:15 Uhr

    gerade weil die ganze audiolith posse inzwischen mainstream kiddys zieht ist es umso wichtiger sowas (konzert abbrechen) zu machen… ich habe auch eine freundin die schon ganze 3 stunden bei euch auf der bühne getanzt hat, aber ausziehn? die wäre eher rein und hätte den spaten was gegeben. hat am ende auch was mit der sozialisation zu tun :3. bei einem konzert der egos in wiesbaden in der räucherkammer hatte ich ähnliche erlebnisse wo wir zum schluss aus der menge raus sind weil es ein dermassen prolliges „assi“ publikum ohne rücksicht war. die krönung war ein feinripp unterhemden tragender idiot der sich ohne rücksicht auf verluste die rohre entlanggehangelt und getreten hat…
    egal
    fb, egos alle von audiolith bitte behaltet euer profil und brecht zur not noch drölftausend konzerte ab. dann feiern wir halt wieder 60 personen konzerte/partys hat doch auch was ;)
    die die ganzen eingeschnappten deppen hier, geht doch einfach zu den atzen in die grossraum disse dort könnt ihr soviele ärsche begrapschen wie ihr wollt aber in unseren lokalitäten und auf unseren konzerten/partys ist mit gegenwehr zu rechnen (und mit rausschmiss/lokalverbot).
    have sex fight sexism der mackerscheisse nicht mögende pinkbull

  94. 94 serum 17. August 2010 um 15:23 Uhr

    @tobi, @marie: fullack

    ist mir alles etwas zu engstirnig. hardliner mit verbohrten idealen die selber nicht besser sind.

  95. 95 PikAss 17. August 2010 um 20:56 Uhr

    @Mirko Torfstecher
    Aus dem Alter bin ich längst raus, in dem man eine Band so anhimmelt, aber ich finde diese Aktion eben einfach derbe geil.

    Und ich gehorche dem Statement nicht blindlinks – die frage ist eher, wie man nem Statement „blindlinks gehorchen“ kann – ich bin nur begeistert, da ich, schon seit ich mich erinnern kann, nichts von Sexismus hielt und halte. Menschen nicht als Individuum zu sehen, sondern auf das Geschlecht zu reduzieren finde ich einfach nicht richtig und im Alltag ist das mittlerweile gang und gebe, aber du sagst ja, dass es deswegen ja „nicht soooo schlimm“ sei, man sieht es ja eh überall, im Fernseher und im Internet, deswegen ist es ja okay, oder wie verstehe ich das?

    Und natürlich passieren irgendwo auf der Welt schlimmere Dinge, das kann man wirklich immer sagen.

    Ich würde mich außerdem, an deiner Stelle, nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, mich zu beurteilen. Was ich hier äußer in Bezug auf die Band, bezieht sich wirklich auf diese Aktion um die es hier geht – ehrlich, ich war auf so einigen Konzerten, aber so ein deutliches Statement, zu welchen Thema auch immer, habe ich noch nicht erlebt und die Bands haben schon so einiges in ihren Texten von ihren vermeintlichen Einstellungen zum Besten gegeben…

    Ich pauschalisiere politische Probleme und Einstellungen nicht, zu jedem Thema habe ich eine unabhängige Meinung, da ich nicht in irgend einer Szene bin, in der man zu einer bestimmten Meinung gedrängt wird, aber vielleicht ist es bei dir mal so gewesen, aber dann projeziere bitte nicht deine Fehler auf andere.

    @Hi
    Nein, prüde bin ich bestimmt nicht, aber es ist ein unterschied, ob man Nacktheit als einen Teil der Bühneninszenierung einsetzt, mit einem bestimmten Ziel etwas zu vermitteln oder zu hinterfragen, wie z.B im Theater oder ob Leute, aus dem Publikum, auf die Bühne kommen und sich ausziehen um Aufmerksamkeit zu bekommen und sich als „Objekt“ zu präsentieren.

  96. 96 blind 20. August 2010 um 0:26 Uhr

    Also echt scheisse, ich wollte die Band auf dem Konzert kennenlernen, aber beim wollte ist es auch geblieben. ..Eine Frau im Bikinioberteil, die ihnen die Show gestohlen hat.. Sie waren einfach nicht professionell genug, die Situation zu handhaben und dann den Mittelfinger zeigen und die Leute als Spasten bezeichen, danke, aber nein danke.

  97. 97 Bastian 23. August 2010 um 15:39 Uhr

    Respekt an Frittenbude, die absolut richtige Reaktion. Das oben gepostete Video zeigt, wie die Situation war: widerwärtig, ekelhaft. Die krasse Reaktion hatte sicherlich auch etwas mit dem Verhalten des Mädchens zu tun. Der Mob grölt „Ausziehn“ und sie lässt sich nicht lange bitten, spielt mit. Unglaublich.

    Ich war nicht auf dem Minirock, aber habe schon viele Frittenbude-Konzerte gesehen. Je populärer die Locations, desto proletischer das Publikum. Das fängt beim hemmungslosen Auf-die-Bühne-stürmen-und-rumposen an und hört bei sexistischem Proll-Gehabe auf.

    Alles richtig gemacht und ein Zeichen gesetzt gegen den Mainstream!

  98. 98 AntiFrittenbude 10. November 2010 um 20:50 Uhr

    Ihr habt den abend total versaut!!! faggots :-P

  99. 99 jazvaub 21. März 2011 um 18:05 Uhr

    Ist zwar schon steinalt, aber m.E. ging es hier viel zu lange „sexistisch“ gegen „ist doch nicht so schlimm“.

    >>

    Zusammenfassung des Abends: Frittenbude bittet eine Frau auf die Bühne. Die Frau will mit der Menge spielen. Es kommen vereinzelte „Ausziehen“-Rufe. Die Frau heizt die Stimmung an und rudert mit den Armen. Immer mehr Leute rufen mit (ob es die Mehrheit war, wage ich aber mal zu bezweifeln. Viele Mädels dürften nicht mitgegrölt haben und das Video kann unmöglich klären, wie es in der hinteren Zelthälfte ausgesehen hat). Die Frau klatscht mit und zieht sich schließlich aus. Daraus folgt für mich:

    - Das „Ausziehen“-Gegröle war sexistisch. Und man sollte das auch nicht relativieren (Alkohol, tolle Stimmung,…). Wer aus der anonymen Masse heraus solche Sprüche reißt, der ist Sexist!
    - die Frau macht mit und gefällt sich als Tittenbraut der Massen. Das ist ziemlich armselig.
    - Frittenbude bricht ab und enttäuscht somit hunderte zahlender Fans, die >nicht

  100. 100 Nora 30. August 2011 um 10:45 Uhr

    Ich finds toll toll toll, dass der Auftritt abgebrochen wurde! Echt ein Kompliment, endlich mal wer, der sich gegen Sexismus einsetzt!!!

  101. 101 Jubler 25. März 2012 um 22:45 Uhr

    super dass ihr das abgebrochen habt! konsequent! und dass es dem mädel dabei gut ging, ist dabei scheißegal!

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