Archiv für Mai 2012

Schandenfibel 11/2012

11.05.2012 Berlin

Endlich ist unser drittes Kind befreit und spielt mit all den anderen hässlichen Bastarden irgendwelcher Idioteneltern im Sandkasten des Lebens. Es war unglaublich, was ein Abend, wir haben Rotz und Wasser geheult und teilweise auch geschwitzt. Alle unsere Freunde waren da, alle. Die Tiere, ein paar Zwerge. Herrenmagazin, FuckFuckLetsBlow und Danja. Ach einfach alle. Sogar Stefan Gilles. Es tat so gut, das es jetzt vollbracht war und wir uns endlich besaufen durften. Ein Teil von uns verschwand dann gediegen zum chillen, der andere Teil der Meute hing noch einige Zeit im Club der Visionäre fest. Zu recht! Peng Peng!


gif by thehalfdecent

Schandenfibel 10/2012

10.05.2012 Berlin ---> Hamburg

Beladen mit Grappa und behangenen Plinten fahren wir nonstop und direkt durch zum Billhorner Röhrendamm. Der Name ist Programm und es wird ein lustiger Abend, da viel zu viel Tequila verköstigt wird, sehen einige Menschen aus wie Polizisten in Zivil. Eines der besten Konzerte unserer kurzen und intensiven Geschichte incl. kaputter Bühne und ganz viel Löve. Ausserdem sehenw ir zum ersten mal Cpt.Gips und den linken Casper auf einer Bühne mit einem Mädchen und verlieben uns sofort in ihre militante Tante. Oma Lonny und Opa Peter sind auch gekommen und singen mit uns ein lustiges Lied. Gesoffen wird ohne ende Jever bis einer bricht und wir den Krankenwagen wieder wegschicken. Nachts müssen wir wieder zurück und ernähren uns von den Resten unter den Sitzen, sprich Cheeseburgern und einer Humpstange. Machen wir jetzt noch öfters, Secretshows. Nächsten Montag.
FOTOS vom Dirksen Dennis.

Schandenfibel 9/2012

05.05.2012 Zürich ---> Bern

Vorsicht ist der Hutte mit dem Porzellanswag. Wir haben leider keinen Luigi dabei, der unseren unsichtbaren Merchandise verkaufen und uns nach Bern fahren könnte. Schade. Freundlicherweise leiht man uns ein Elektroauto, das sich während der Fahrt über Solarpanels aufladen kann. Crazy. Wir hören „Wenn du mich küsst“ von Kraftklub rauf und runter und lassen uns lustige Alternativfloskeln zum Thema einfallen. Strizi fährt überhaupt nicht gut Auto, aber dafür langsam oder schnell. Jokl ist ein Navi und wir finden den Dachstock auf Anhieb, auch ohne Führerschein. Bern ist sehr schön, schöner als Berlin oder München. Im Dachsbau bauen wir uns erstmal einen Eimer in bester Blumfeld Tradition, Distel würde sich vor Stolz im Grabe umdrehen. Vor Ort treffen wir die Sexinvaders und Saalschutz. Die dicke kleine Katze vom letzten Mal lebt auch noch im Backstage und chillt mit uns massiv herum. Wir hantieren mit Essen und Getränken. Martin mag Banananen. Es wird geballert ohne Ende bis der Morgen kommt und uns in einen Neuen Tag entläßt. Wir wollen heim, ganz schnell.

Schandenfibel 8/2012

04.05.2012 Berlin ---> Zürich

So früh wie noch nie stehen wir auf, verladen das komplette Geld in unser Equipment und fahren ein bis zwei Stunden nach Tegel. Dort wurde unser Flug gecancelled, aber uns wurde freundlicherweise einen Ersatzflieger besorgt, der aber schon 2 Stunden früher geflogen ist. Man gibt uns, kulant wie man ist im Fluggeschäft, dennoch einen Ersatzflug für besagten Ersatzflug, nur gilt da nun keine Übergepäcksbonusklausel mehr und wir investieren einen Teil des für die Schweiz gedachten Schwarzgeldes in Zusatzgepäck. Wir dürfen ganz hinten sitzen, wie früher im Schulbus. Direkt bei den Stewardessen die uns mit schnarchenden Giraffen füttern und sehr frech sind. Martin nutzt unsere Zwischenlandung in Frankwurst zu einem ergiebigen Nickerchen in komischen Positionen. Strizi kauft bei Duty Free ein neues Instrument, Jakob günstige Würste und der Hutte sieht aus wie Udo Pastörs, also vollkommen normal alles.

Wir spielen zusammen mit den Laptopknallköpfen von Saalschutz und essen Schokolade während wir mit Schweizer Flaggen hantieren. Friedel erwartet uns mit einem Sack Soleeier die er als Proviant hinten an seiner Plinte in die Schweiz geschmuggelt hat und begrüßt uns ohne Bart. Das Konzert ist ein Traum, lauter laute erwachsene Menschen, fast so wie früher in Deutschland. Jakob will den Hutten mit Socken füttern und wird fast geboxt. Skor ist am Start und nett wie eh und jeh. Bester Rapper der Schweiz zusammen mit dem Chnächt. Der Rest ist Balckout. Eder und Gesine sind jetzt Delfine und Friedel sieht aus wie sein eigener Sohn „Junior“. Babysprache regiert den Backstage, Martin Falvourflavt noch mit Gestalten aus der Halbwelt und einigen Männerfrauen herum. Adieu.