Archiv für Mai 2013

Freitag / Zwentendorf / <3

Samstag /Augsburg /<3

Fuck you, let’s hug!

Unter diesem Motto spielen wir Ende des Jahres in zwei schönen Städten. Da wir die letzten Jahre immer in Berlin Weihnachten gefeiert haben, wollen wir es dieses Jahr einmal wieder in München oder Hamburg tun, da das aber leider nicht funktioniert und es Weihnachten nur einmal gibt, machen wir in Hmaburg einfach einen Monat früher, dafür aber mit 2mal soviel Konfetti und einer Luftschlange.

München: Tickets
Hamburg: Tickets

Am Samstag ist Geburtstag

Die Antime Releaseparty war sehr schön, familiär und zog sich bis in die frühen Mittagsstunden des Folgetages hin. Viele waren da, einige nicht. Die nächste Party steht an, Samstag selbe Stadt anderer Laden, anderes Lineup, anderes Label.
Audiolith wird 10, Exit wird 4, das wird gefeiert. Peng Peng.

Antime #001

Heute am 15.Mai.2013 ist die zweite Relaseparty zur ersten offiziellen Veröffentlichung von Martins süßem kleinen Label Antime. Nach dem Pathostransport in München wird nun das About:Blank in Berlin seine Türen öffnen und die durchgepeitschten Räuber einlassen. Den Sampler kann man überall vorhören, nachhören, kaufen, saugen und bestellen.

oink oink

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Schandenfibel 2013/#08

Nachdem Wien einfach nur großartig gewesen ist, war es umso überraschender, das Linz dem ganzen dann doch noch eine Krone aufsetzen konnte. Eine Krone aus goldenem Gold. Unglaublich aber wahr. Wir schöpfen die letzten Reserven aus bis sie leer sind und drehen durch bis zum Kollaps, denn Kollaps ist Kollaps. Was für eine großartige Tour, vll. sogar die großartigste bisher in Österreich und aller Zeiten. Nach dem Konzert müssen alledings noch ca. 150 Liter Getränke getrunken werden, zusammen mit unseren neuen Freunden von FM4 und Ben & Jerrys klappt das auch ganz gut, sogar der Lambrusco wird platt gemacht. Nur Wasser bleibt übrig und Spezi fürs Frühstück und ja es stimmt wirklich, Linz ist schöner geworden, wir sind blind.

Foto 3 und Foto 4 von FM4

Schandenfibel 2013/#07

Langsam wird es Zeit das wir in Wien ankommen. Nach einem kurzen Intermezzo im Radio finden wir problemlos zum Flex und finden uns dort ein. Als wir das letzte mal hier waren hatten wir die kaputteste Backstageparty aller Zeiten zusammen mit Bratze, Schwefelgelb und ganz vielen anderen Leuten. Da das eh nicht zu toppen ist, versuchen wir es auch erst garnicht obwohl sich Chickie mächtig ins Zeug legt.
Unsere Brudis Schirin und Moritzporitz lassen sich ebenfalls nicht lange bitten und finden sich auch ein. Das Konzert verläuft bombig und alle haben Spass, soweit wir uns erinnern können. Manche haben sich sogar etwas zu gern, das ändert sich aber schlagartig und verebbt dann komplett. Nach der Show brauchen wir erstmal irgendwas Flüssiges, das zieht sich dann bei einigen durch die komplette Stadt und bis fast 12 Uhr Mittags hin denn trinken ist gut für die Gesundheit. Finden wir.

Schandenfibel 2013/#06

In Graz sind wir gern, denn in Graz gibt es schöne Menschen. Allerdings interessieren wir uns nur für die leckerste Spezialität Österreichs, den Kaasleberkaas (mit Käse gefüllter Fleischkäse) und das in relativ rauhen Mengen. Die Wurstfachverkäuferin hätte Jakob am liebsten adoptiert, als Hund, er muss aber ablehnen denn er ist Vater. Wir spielen das erste Mal in der Postgarage die wir aber schon von der ein oder anderen Schlägerei her kennen (Springefstival 2011, wir berichteten). Kommando Elefant ersetzen C-60 als Vorband des Abends, weil diese ein UFO besteigen mussten, da sie uns aber ein ärtzliches Attest vorlegen können willigen wir ein aber freuen uns sehr, denn eine Band aus Elefanten ist fast so klasse wie eine Band aus Delfinen oder Fröschen. Der komplette Erlös des Abends wird an unsere Freunde von Viva con Agua gespendet, langsam wird es also Zeit das sie ihre Fahne aus dem 2ten Stock entfernen und die Audiolithfahne an ihren angestammten Platz auf dem Fahnenthron am Kamp zurückkehren kann. Wir vergessen nichts, Lewe vielleicht aber wir nicht. DCVDNS war bei Stefan Raab, das kucken wir dann noch und schlafen ein, aber nicht ohne zu beten. Amen.


Fotos von FM4

Schandenfibel 2013/#05

Innsbruck, Weekender. Wir sind zum dritten mal hier, kennen uns also gut aus und wissen was man tun kann. Warten, auf abends. Wir helfen Luigi bisi bei seinem Maschinenbaustudium indem wir ihn in angewandter Stochastik briefen. Nebenbei wird natürlich wieder der ein oder andere Splash abgesplasht. Tantra- Malte sei dank sind alle extrem unentspannt aber schlaff. Irgendwie sind wir auch ein bisschen faul heute, daher zeigen wir den Hörern von Fm4 lediglich unseren Backstageraum in dem schon millionen Bands vor uns gewohnt haben und teilweise sogar noch wohnen. So lebt anscheinend der Sänger von Chikinki zusammen mit der Gruppe Ludwig Van in einem kleinen abschliessbaren Schrank, der aber den ganzen Tag verschlossen bleibt. Leider hat der Backstage keine Fenster, denn er ist in einem Keller. In unserem Rider steht aber mehrfach das unser Backstageraum mindestens 1 oder aber mindestens 2 Fenster mit Meerblick vorweisen muss. Wir drohen dem Veranstalter mit dem Narbenanwalt, woraufhin dieser mehrere Handwerker kommen lässt die das Problem lösen und wir freie Sicht und frische luft haben. Endlich.

In Österreich gibt es einen Berg der aussieht wie Jabba the Hutt, wussten wir.

Schandenfibel 2013/#04

Dornbirn ist immer eine Reise wert, eine Abreise. Da es bis dahin aber erstmal noch dauert gehen wir wandern, stechen Dosen, rauchen Crack und umarmen den Mammutbaum am Rappenloch, wie man das eben so macht als normaler Tourist. Danach versuchen wir noch erfolglos auf das Gelände der ortsansässigen „Mohrenbrauerei“ (!!!) zu gelangen und 179 Jahre Rassismus in wenigen Sekunden zumindest teilweise zu beenden. Irgendwie haben wir aber die riesigen Styropor Ö-Punkte verschmissen, daher muss nun eine einfache Bierflasche, die man mit ein wenig Farbe wirklich wunderbar umgestalten kann, als Anschauungsobjekt für unsere Petition heralten.
Ansonsten ist es ein schöner Tag, wir kumpeln mit den FM4 Leuten, entdecken gemeinsame Interessen (WWF und WCW) und spielen ein tolles Konzert. Es ist immer schön hier, denn die meisten Leute im Publikum mögen Deutschland genauso wenig wie wir, einige feiern dafür aber Österreich, das ist sehr spooky. Wir machen uns noch ausgiebig über Jörg Haider, HC Strache, die österreichische Armee, Fußball und diese anderen komischen Vögel lustig, bleibt uns ja auch nichts anderes übrig bei so viel Nationaldiaröh. Aus unerklärlichen Gründen wird ein Glas nach Martin geworfen, allerdings nicht gerade zielsicher. Ist das eine erste Kritik an der Kommerzialisierung von Antime? Warscheinlich. Trotz des kleinen unschönen Zwischenfalles geht es fesch und pfundig weiter. Nach dem Konzert brechen wir beseelt von all dem Glanz und Gloria in eine Kirche ein um zu beten. Wenn wir vor dem schlafen gehen nicht beten können, können wir nicht schlafen, daher müssen wir beten. Beten um jeden Preis. Gott verzeiht unsere Sünden, sofort. Wir haben Möhrenbräu getrunken. Oh Gott! Bitte! Bitte verzeih!

Amen.