Archiv für August 2015

Schandenfibel 2015/#01

Die Produktionszeit verging teilweise äusserst schnell, teilweise aber auch wie im (obacht) Krebsgang. Nach zwei Jahren, zwei Flaschen Schnäps, zwei Kästen Bier und sehr viel Wasser war es dann im Februar 2015 soweit. 700 Hundert Tage in einem Loch das wir früher Orangutang nannten, heute nur noch Bunker nennen und nie wieder Studio. Wir gaben ab. Es hatte alles keinen Sinn ergeben, dann ergab es wieder Sinn, dann wieder nicht. Wir fühlten uns wie Sissyphosse, Song für Song, teilweise aber auch gut. Sehr sehr gut sogar. Martin hatte nach einem Mexiko Urlaub so viele Eindrücke gesammelt, dass er kaum noch klar kam und andauernd ins Hain (Berghain) musste. Jakob war einen Monat in Thailand gewesen und hatte so viel Gammelanstuff gebunkert, dass der Bunker zu klein wurde und er sich erstmal setzen musste. Die Zeit verging wie im Flug, der Flug eines Walfischs mit den Flügeln einer Elster. Wir hatten mal wieder alle Passwörter vergessen. Wie Eremite kämpften wir uns Joey’s Pizza essend zurück ins urbane Leben. Krass bei Mäcki gab es noch immer das selbe Zeug. Gleich mal MC Drive und Bestello machen. Paul war irgendwie auch im Auto und machte Fotos. In Gropiusstadt kletterten wir erst auf ein Hochhaus, dann auf einen Baum. Mega! Jakob fährt gegen einen Betonpfeiler denn er denkt der Gehweg wäre ein MC Drive. Danach ist aber alles gut, bis auf das Auto. Macht nichts, ist ja nur ein Auto. Wäre es aus Gold wäre es ein goldenes Auto. Ist es aber nicht, es ist blau. Das Album ist nach einem Trip benannt. Die Geschichte mit dem Astrologen ist gut, besser. Wir nehmen lieber das mit den Sternen. Trip verkauft sich nicht so gut. Wallah.